Atlantis

Wo lag Atlantis oder gab es Atlantis ?  

An diesen beiden Kernfragen scheiden sich die Geister der Interessierten. Es gibt viele sinnvolle Argumente Atlantis in die Legenden und Märchenwelten zu verweisen. Atlantis wird bei Platon erwähnt, doch bei keinem anderen Geschichtsschreiber des Altertums findet dieses Reich Erwähnung. Selbst Platon beruft sich auf Erzählungen und fügt Details ein, die wenig nachprüfbar und nachvollziehbar sind. Es ist ein abenteuerlicher Weg Atlantis ernst zu nehmen. Doch wie mit jeder Legende oder Sage gibt es auch hier die Chance auf Wahrheit. Und diese nicht bezifferbare Chance lässt die Suche nach dem verschollenen Kontinent einfach nicht enden. Allen anderen sei empfohlen, jetzt mit Gelassenheit die Seite zu betrachten oder diese hier nun zu verlassen.

Atlantis nach Platon ist eine hypothetische Suche nach einer nur eventuellen Existenz. Solange bleibt alles spekulativ. Es steht jedem frei Platon so oder so zu interpretieren, auch mit dem Ergebnis, dass es kein Atlantis gab. 

Eine Grundlage dieser Atlantistheorie ist eine umstrittene Chronik. Die sog. Ura Linda Chronik. Prof. Hermann Wirth hat diese Schrift 1933 in die Deutsche Sprache übersetzt und sich für die Echtheit dieser damals schon umstrittenen Schrift bemüht. Prof. Hermann Wirth setzte sich damals aber auch für die falsche Politik ein und brachte intolerante und Volks verhetzende Sichtweisen zum Ausdruck. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass der Prof. Wirth nur Übersetzer war und die Schrift mit ihm nur sekundär in Verbindung zu setzen ist. Somit verweise ich lieber auf die Quelle: Oera Linda Bok (Amsterdam 1876) von J.G. Ottema und distanziere mich von den Ausarbeitungen des Prof. Hermann Wirth. Ich betone hier ausdrücklichst, Atlantis aus einer neutralen Betrachtungsweise im Nordeuropäischen Raume lokalisieren zu wollen. Atlantis als Hochkultur sehe ich relativ und schließe dem nach auf nur geringere Unterschiede zwischen Süd und Nord im alten Europa. Atlantis in der Nordsee ist für mich ein Europäischer Aspekt und kein Deutscher oder Germanischer. Das heutige England, die Niederlande, Dänemark oder Schweden partizipieren ebenso wie Deutschland von diesem ehemaligen Kulturraum, der noch zu beweisen ist. Wenn Europa durch die Feststellung, dass es ein Atlantis gab, genährt wird, dann ist das nur eine Bereicherung der allgemeinen Geschichte. Jeder der meint, einen Vorteil für irgend ein Volk zu sehen oder gar einer Rasse, hat nicht verstanden! Wer kennt schon seinen wirklichen Stammbaum. Die Kenntnis würde so manchen selbst ernannten Nationalbewussten (im intoleranten Sinne) die Schamesröte ins Gesicht treiben. So ist jeglicher Anflug von Helgoland =Atlantis=Nazi eine mögliche aber hier eine mehr als deplazierte Sichtweise! Aber noch wichtiger ist, dass selbst bei Auslassung der Chronik es hier einfach nur um einen untergegangenen Kulturraum einer vom Meer eroberten Landfläche geht. Mit der nur eventuell nicht gefälschten Chronik steht oder fällt diese Theorie auf keinen Fall. 

 

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               Atlantis ist ein Mythos oder reelle Vergangenheit?  Hier zeigt sich ein gut begründeter Weg !

                 

Nur "eine" Basis für das hier aufgeführte Modell ist die vorstehend beschriebene altfriesische Chronik. Atlantis ehemals Altland und auch Atlant, zwischen Dänemark und England gelegen, wurde vor mehr als 4000 Jahren Opfer der sich ausweitenden Nordsee. Aber eben nicht nur die Chronik bestätigt dieses Modell, sondern auch Platon kann durch seine Beschreibungen diese Feststellung bestätigen: 

Zunächst also wird hier die Verknüpfung dieser Niederländischen Schrift zur >Platon-Schrift hergestellt:

Nach Angaben der altfriesischen Chronik, fand um ca. 2200 v. Chr. eine große Naturkatastrophe statt. Nach der Beschreibung der Chronik (aber auch nach der kürzeren Platons) war diese Auslöser mehrerer Vulkanausbrüche und Erdbeben, die letztendlich auch eine Flutwelle erzeugten. Bevor Atlantis unterging bedeckte eine Dunstglocke lange Zeit den freien Blick in den Himmel. Also war in jener Zeit die Erde unruhig. Eine Reihe von Vulkanausbrüchen, können durch den Vorbeiflug ( Fast-Zusammenstoß) eines Kometen mit provoziert worden sein. Hot-Spot-Töpfe der Vulkane können durch die Einfluss nehmende Gravitation des Kometen zeitiger ausgebrochen sein und verdunkelten so die Atmosphäre. Gesteinsbrocken aus dem Schweif hätten ebenso durch ihre Einschläge gleiche Wirkung gezeigt. Auch werden durch so einen Vorbeiflug Erdbeben provoziert. Gravitation macht es möglich. Allein der Mond erreicht trotz seiner relativ großen Entfernung seine Gezeitenwirkung. Fällt diese mit einem noch deutlich näheren Vorbeiflug eines relativ großen Himmelskörper zusammen, zeigt dieser Umstand Wirkung. Und genau zu dieser Zeit, zeigen sich Katastrophenbilder in allen Überlieferungen. So beschreibt dann auch die Ura-Linda-Chronik die Katastrophe als einen eher beginnenden Prozess, der erst in Folge über Nacht das Altland untergehen ließ: Die Sonne schien nur spärlich und rötlich am Himmel und ein nennenswerter Wind blieb aus. Diese Wettererscheinungen über einen längeren Zeitraum hinweg wurden in Nordeuropa schon beobachtet, als Ende des 18. Jahrhunderts in Island sich ein katastrophaler Vulkanausbruch ereignete. Dann ereignete sich die Katastrophe über Nacht. Eine Flutwelle brach in das Land und nahm Leben und Gebäude mit sich. Sie hinterließ eine schlammige, verwüstete Landschaft. Das Reich Atlantis zerbrach. Die nicht betroffenen Gebiete waren ohne Kontrolle und die Überlebenden flohen aus den entvölkerten und zerstörten Gebieten. Eine Völkerwanderung setzte ein, nicht nur weil das Klima sich verschlechterte. 

Es gibt  genügend wissenschaftliche Indizien für eine Klimaveränderung in jener Zeit und für einen langsamen Anstieg des Meeresspiegels um 3 Meter. Dieser reicht aus sich die Landflächen der flachen Nordsee einzuverleiben. 4000 Jahre Erosion haben dann den flachen Meeresgrund bis zu (nur) 40 Meter unter dem Meeresspiegel gedrückt. Der Begriff Sturmflut ist bei dieser Theorie Schlüsselgeber und fügt sich als Hauptargument in die Atlantistheorie ein. Ob schwarzes Meer, Mittelmeer oder gar das Afrikanische Festland; keine dieser Regionen erfährt in der Regel Sturmfluten. Wenn also Atlantis dort vermutet wird, dann setzt der Untergang dieses riesigen Landabschnittes ( wir sprechen hier laut Platon über 200.000 Quadratkilometer) eine geologische Unmöglichkeit voraus. Eine Absenkung eines der Art großen Landabschnittes bis knapp unter die Oberfläche, welche den Schlamm nach der Katastrophe erklärt, würde eine weitere nach sich ziehen müssen, um Theorien wie "Atlantis gleich Zypernplateau" um nun so weit unter dem Meeresspiegel zu liegen. Es gibt aus geologischer Sicht keine Möglichkeit für eine Absenkung in einem so großen Maße. Und Sturmfluten, die Landflächen immer und immer wieder zusetzen und durch Erosion verschwinden lassen, kommen im Mittelmeer nicht vor. Der Atlantik hat diese schon eher zu bieten, jedoch kommen auch hier nur die flachen Oberflächen nahen Plateaus in Frage. Und da gibt es nicht viele. Die Nordsee ist eines davon. Das Rockall-Plateau wäre eine weitere und dann muss man schon bis in den Golf von Mexiko, um auf weitere Gefilde der ähnlichen Art zu stoßen. Sturmfluten sind also der realistischere Schlüssel. Und da kommen einfach nicht mehr viele Gebiete in Frage. Von einer Sturmflut redet man, wenn das Wasser mindestens einen Meter über den mittleren Tidehochwasserstand steigt. Ausgelöst durch Gezeiten und Wind entstehen dann auch schwere Sturmfluten (ab 3m über der Thws). Diese Tidehochwasserstände fallen im Bereich der Nordsee stärker als in vielen anderen Meeresbereichen aus. Das liegt an der geographischen Lage. Ideale Voraussetzung für eine Sturmflut schwereren Ausmaßes ist Nord-West-Sturm , und eine Sonnehr  Mond Konstellation die eine größere Anziehungskraft ausübt ( Sonne und Mond stehen auf einer Achse und wirken hinsichtlich ihrer Anziehungskraft verstärkt - man nennt diese Situation auch Springtiede). Fallen beide Situationen auf ein Datum  drückt der starke Nordwestwind den Atlantik in Richtung Süd-Ost. Und genau danach sieht es bei der Nordsee aus. Auch bei der Betrachtung des Ijsselmeeres oder "the wash" in England fällt diese Ausrichtung auf. Liegt die Landfläche dann ohnehin nicht hoch, ist Sie der Willkür des Wetters ausgesetzt und verliert. Das Ijsselmeer war während Christi Geburt noch ein Sammelsurium an Landflächen und überspülten Einbuchtungen. Es war in der Vorzeit sicher auch schon komplett überspült und wurde wieder zu Land bis dann die nächste schwere Sturmflut sich wieder mehr und mehr Land vereinleibte. Blickt man weiter rauf in Richtung Nord-West, landet man in Island. Dort am Mittelatlantischen Grabenbruch spalten sich die Kontinente. Erdbeben und Vulkanismus sind stetige Gefahren. Findet z.B. ein Seebeben in dieser geologisch empfindlichen Gegend statt können Flutwellen die oben genannte Konstellation unterstützen, bzw. Vorarbeit leisten und die Sturmfluten des evtl. darauf folgenden Winters erledigen den Rest. Wenn also Platon von einem Untergang während einer Nacht spricht, haben wir es schon mit einem heraus ragenden Umstand zu tun. Eine Vulkankatastrophe in Island scheint daher ein gut möglicher Ausgangspunkt für diese Untergangskatastrophe zu sein. Was Vulkanismus auslöst ist zwar geklärt, doch wann exakt welcher Vulkan dran ist, bleibt noch ungeklärt. Wir wissen von einigen Vulkanen, dass sie besonders aktiv oder überfällig sind. Doch was sie exakt auslöst, ist dann noch mit vielen Fragezeichen versehen. So gesehen kann es die Fälligkeit eines in Island  explodierenden Vulkans gewesen sein. Doch verbindet man die Erzählungen der Katastrophe von Platon mit denen der Niederländischen Chronik und denen der Fluten des Ogyges oder Deukalion aus der griechischen Mytholgie, dann scheint doch noch mehr die Erde gerüttelt zu haben. Wenn uns der Umstand bekannt ist, dass Sonne und Mond aiuf einer Achse einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Meeresspiegel haben, dann sollte der Vorbeiflug eines Kometen  von nicht unerheblicher Größe auch Masseanziehungskräfte auf unsere Erde ausüben können. Sind also etwaige Hot-Spot-Töpfe der Vulkane prall gefüllt und zu der Anziehungskraft des Mondes und der Sonne gesellt sich eine dritte Anziehungskraft haben wir einen Auslöser für nicht nur einen sondern für viele Vulkanausbrüche auf einmal. Jetzt könnte die Rede von der verbrannten Erde die im engen Zusammenhang mit den Ogyges und Deukalionfluten in Zusammenhang steht sein. Wichtig ist also, dass eine eher zufällige und nicht zu erwartende Situation eine Katastrophe ausgelöst hat, die geologisch dieses Szenario überhaupt zulässt. Es fällt mir schwer, mal abgesehen von der Haltung das Platon ein Märchen erzählt hat, eine andere Möglichkeit als die Nordsee hier für in Betracht zu ziehen. Sie fallen unter realistischen Gesichtspunkten alle durch. 

   Die abgebildete Tsunami-Animation zeigt ein über 100 Meter hohe Welle, die von einem Meteoriteneinschlag stammen könnte. Für die Eroberung flacher Landbereiche im Nordseebecken reichen kleinere Wellen um Zerstörungen großen Ausmaßes anzurichten. Einst wurden auch die Shetland und Orkney  - Inseln vom Festland getrennt. Noch heute finden sich - selbst auf den kleinsten Inseln seltsame Besiedlungs- und Kulturreste der Bronzezeit, als wäre man mit seinem letzten Hab und Gut auf die Bergkuppen geflüchtet und hätte dort noch ein Stück der alten Kultur weitergelebt. Die Flut überspülte die Landflächen bis fast vor Helgoland, welches erst später zu einer (damals noch viel größeren) Insel abgetrennt wurde. Die heutige Nordseeküste vor Deutschland ist in ihren Grundzügen erst wenige hundert Jahre alt und schrumpft trotz modernster Deichanlagen weiter und weiter...Wir sind uns bei Betrachtung der Nordsee bewusst, dass wir auf nur 2000 Jahre zurück blicken und feststellen, dass sich die Nordsee, trotz erstmalig seit diesem Zeitraum existierender Befestigungsanlagen / Deiche, sehr viel Land einverleibt hat. Doch Atlantis liegt mindestens 4000 Jahre zurück.  Der Rhein (das ergibt sich aus den Tiefenprofilen) floss damals westlich vom Schottischen Edinburgh in die damals noch viel kleinere Nordsee. Mit Maas, Schelde, Vechte und Themse zu einem mächtigen Strom angewachsen verlief sich das Flussbett im relativ flachen Land zu großen Seen, die Britannien vom überspülten Aldland (Atland -Atlantis) trennten. Elbe und Weser vereinigten sich nahe dem heutigen Helgoland und verliefen nordwärts ins Meer. Die Ems teilte das damalige Aldland fast mittig durch. An einen dieser drei Flüsse wird dann auch wohl Basilea gelegen haben. Schon immer waren die Ufer der Flüsse die optimalen Besiedlungspunkte jeglicher Kulturen. Basilea war laut Platon eine ringförmige Großstadt. Diese Bebauungsart findet sich in den Ringwallanlagen in Dänemark und Schweden wieder und schließt somit weiter den Kreis für eine Wahrscheinlichkeit einer Lage in der Nordsee. ( Auch wenn die Ringwallanlagen Dänemarks aus späterer Zeit stammen, gebe ich zu bedenken, dass auch so eine gefundene kulturelle Symbolik ihre Ursprünge durch aus 800 Jahre vorher schon entwickeln konnte - Es geht hier einfach um die Herkunft der Symbolik als eventuellen Nachweis) . Immer wieder stellt man fest, dass wichtige nordische Kulturposten auf einer geographischen Linie liegen. Leylinienforschung wird zuweilen diese Form der Archäologie auch genannt. (Leylinien werden auch als Feldlinien mit energetischer Kraft gedeutet) Die berühmten Ringwallanlagen Dänemarks Aggersborg bei Lögstör, Fyrkat bei Hobro, Eskeholm auf Samsö sowie die Trelleborg liegen ebenfalls auf einer Linie. Genau diese Anordnungen könnten eine Schlüsselfunktion für die ehemalige Lage Basileas sein. Denn nur 3 Ströme kommen für eine Lage in Frage....

        

Dieses Bild zeigt die in Nordjütland gelegene Aggersborg, die eine, auch für das Atlantische Basilea, typische Ringbebauung aufweist. 

diese Grafik zeigt die ringförmige Anordnung der Stadt Balinea nach Platon. 

Auffällig sind hier die parallelen zu den Ringwallanlagen Dänemarks. Diese Anlagen in Dänemark sind dabei Indizien für eine kulturelle Übernahme von Symbolik, Baukunst und Tradition. Es sind keine klassischen Nachbauten, doch zeigt die Bauweise, dass hier die Wahrscheinlichkeit für eine lokale Einordnung gegeben ist. Auch wenn die Ringwallanlagen in Dänemark erst deutlich nach der angenommenen Atlantisepoche errichtet wurden.

  diese beiden Abbildungen zeigen die Trelleborg und die Ringwallanlage Fyrkat in Dänemark. Nähere Informationen auch unter:  http://www.gimpster.com/

Die oben abgebildeten Ringwallanlagen Dänemarks zeigen eine strenge geometrische Struktur und verweisen auf ein im Norden gelegenes Atlantis. 

 

           

Atlantiskartierung nach einem Reliefprofil der Nordsee gezeichnet. Die dunkelblaue Linie zeigt den damaligen Küstenverlauf, der sich nach dem Tiefenprofil richtet.( ca. 35 bis 40 m unter N/N). Die roten Markierungspunkte zeigen die vermuteten Standorte Basileas entlang einer gedachten Leylinie, die sich knapp oberhalb des 56. Breitengrades befindet. Die orange markierten Kreuze zeigen die Kulturstätten in Schottland und Dänemark. 

Die von Platon aufgeführte Hauptstadt von Atlantis war eine Ringwallanlage, die typisch für die nordländische Kultur in jener Zeit ist. Seeschiffe und die Struktur der Stadt schränken eine mögliche Lage stark ein. Leylinien sind ein mögliches und wahrscheinliches Indiz für die Lagebestimmung. Die möglichen Standorte Basileas liegen alle entlang einer Leylinie, die folgende altnordischen Ringwall und Stadtburganlagen verbindet : Auflistung von Ost nach West : Sölvesborg, Hälsingborg, Skanderborg, Arnborg und in Schottland bei den zahlreichen Kultstätten im Südwesten von Argyll + Bute ( Glebe-Cairn; Kilmartin Stones; Ri-Cruin-Cairn; Dunadd Fort, Cairnbaan Marks uvm.  und befinden sich durch die Beschreibungen Platons notwendigerweise an einem Fluss mit Meeresnähe... Also bleiben hier , unter Einbezugnahme der Leylinie drei mögliche Standorte. Bezogen auf die Größe und Wichtigkeit des Rheins, mit seiner Nord-Süd-Anbindung gibt es jedoch für mich einen wahrscheinlichsten Standort der Hauptstadt Basilea, und das wäre der westlichste Standort unweit der Küste Schottlands . (Anmerkung :  die exakten Koordinaten der Lage ergeben sich bei Betrachtung und Errechnung über eine genauere Karte und als weiteres Indiz für eine Lage am mäandernden Rhein findet sich die Namensgebung: Basilea ist der alte Name für Basel am Rhein. Eine Flucht aus den entvölkerten Gebieten des überfluteten Nordens könnte zu einer Neugründung durch Allemannische Stämme am Oberrhein geführt haben) 

Anmerkung: Die oben abgebildeten Ringwallanlagen Dänemarks stammen zweifelsfrei aus einer späteren Epoche. Doch sie sind ein untrügliches Indiz für eine übernommene Kultur und Bautradition. Die strenge geometrische und kreisförmige Ausrichtung findet sich in der Basileabeschreibung wieder. 

 

Atlantis Skizze aus dem 2. Kapitel:                                                 Buchbestellung   (Link)   Bild anklicken

 

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Die in dem Buch aufgeführte Atlantistheorie beruht auf den Erkenntnissen einer umstrittenen Chronik aus den Niederlanden. Diese Quelle lässt nur einen Schluss zu. Atlantis war ein fruchtbarer Landabschnitt in der Nordsee. Das Reich selbst umfasste neben Dänemark und Südschweden weite Bereiche Mitteleuropas und hatte bis in die heutige Türkei zugehörige Enklaven. Atlantis hatte eine viele Jahre währende Blütezeit, die parallel zur kretisch-minoischen Kultur und noch vor Troja I stattfand. Die Ägypter als Nutzer der Hinterlassenschaften einer unbekannten Vorkultur entwickelten ihre Dynastien erst nach dem Kulturbeginn der Atlantäer. Mit dem Untergang des sogenannten "ALTEN REICHES" der Ägypter vollzog sich auch die Naturkatastrophe, welche Atlantis untergehen ließ. Nach dem hier erwähnten Untergangsdatum, brachen auch in Ägypten die Hungersnöte und Unruhen aus. Das Altägyptische Reich zerbrach. Diese Umstände untermauern die Aussage der Chronik und legen das Untergangsdatum auf 2200 v. Chr. fest. 

Denn zu der Beschreibung Platons ist folgendes anzumerken:  Platon beschreibt den Untergang als ein 9000 Jahre zurück liegendes Ereignis. Platon bezieht sich bei der Zeitangabe des Untergangs auf eine Erzählung des jungen Kritias. Kritias selbst hörte diese Geschichte des Unterganges von seinem Großvater, der diese von Solon erzählt bekam. Der junge Kritias war 10 Jahre alt, als sein Großvater sie ihm erzählte und er datierte den Untergang 9000 Jahre zurück. Es gibt keinerlei Anzeichen für eine Kultur vor über 11000 Jahren und somit wird es schwierig für alle Theorien. Doch um 500 v. Chr. hielt sich Solon in Ägypten auf, viele Griechen lebten im Nildelta zu jener Zeit, und dort verstand man unter dem Begriff Jahre MONDJAHRE. 673 Sonnenjahre entsprechen den Ägyptischen Mondjahren. Addiert man diese auf die Zeit Solons landet man Pharao Ramses III, dem Erbauer von Medinet Habu. Ramses III ist bekannt durch seine Vetreidigungskämpfe, in denen er sich gegen eindringende Seevölker zu Wehr setzen musste. Auch wenn schon 1000 Jahre zuvor das Reich Atlantis erstmals den Fluten der Nordsee erlag, finden wir nun eine zweiten Umstand, der belegen kann, dass verlorenes Land zur Völkerwanderung beitrug und die damaligen Ägypter des neuen Reich bedrohte. Auch die altgriechische Geschichte oder besser Mythologie kennt zwei große und infernale Fluten. Die Fluten des Deukalion und Ogyges. Die Deukalion-Flut steht in einer parallelen Einordnung mit dem Feuerbrand Phaetons. Beide Fluten brachten ungeheure Zerstörungen über Griechenland und die Erzählungen von Atlantis könnten mit diesen Naturkatastrophen in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen. Julius Africanus schrieb, dass sich die Flut von Ogyges sich zur Zeit des Auszuges aus Ägypten unter Moses stattfand.  Die Naturkatastrophe findet sich durchaus in den Beschreibungen der Bibel wieder und ordnet die göttlichen Angriffe gegen die Ägypter ein. Doch neben Julius Africanus ordneten andere Geschichtsschreiber die Deukalionflut in diese Geschehnisse ein.  Letztendlich scheint es bei näherer Betrachtung wahrscheinlicher, dass die Flut des Ogyges sich vor der Deukalionflut ereignete. Denn der auslöschende Charakter kann nur in einer sich folgenden Flut wiederspiegeln und lässt beide im Gedächtnis. Doch beide Fluten ereigneten sich in naher Abfolge und nicht nur biblische Beschreibungen lassen eine zeitliche Einordnung in die Untergangszeit der friesischen Chronik zu. Also bleibt die Zeit vom 22. Jahrhundert vor Christus bis 1170 v. Chr. als Ereigniszeitraum für diverse Naturkatastrophen stehen. Am Ende dieser Periode, in denen die sog. Seevölker neuen Lebensraum zu erkämpfen versuchten, blieb in den Köpfen der betroffenen Griechischen Bevölkerung im Nildelta, zu denen auch Solon gehörte, der Grund, die ursprüngliche Katastrophe hängen. Zwei Ereignisse, viele dazwischen, von denen das letzte den Rest des Atlantischen Reiches zum Wattenmeer machte, liessen Solon diese Gesschichte überliefern. Wir müssen uns endlich von dem Gedanken verabschieden, dass im Norden nur Keulen geschwungen wurden und der Süden einzigst Kultur innehielt. Hier spielt kein übertriebenes Deutschtum eine Rolle oder gar sog. braunes Gedankengut. Im Gegenteil. Hier wirds Europäisch und mit nichten Deutsch, auch wenn Helgoland sicherlich als Rest dieser einst so großen Landfläche verbleibt. Die Engländer dürfen sich besonders angesprochen fühlen. Atlantis ist sehr britisch und ebenso Niederländisch, Deutsch und Dänisch. Bei der Betrachtung der Megalithkultur wird einem die Ausdehnung dieser Kultur bewusst, die Ihren Ursprung im Westen des Kaukasus findet. So gesehen lassen wir Platon weiter sprechen

 

Doch selbst, wenn man die Chronik als Quelle verwirft, bleiben logische Schlussfolgerungen aus der Platon-Schrift:

Buchzitat: 

"Und jetzt wird es laut Platon richtig interessant und schwer für alle bisherigen Theorien.

Die Größe des untergegangen Landabschnittes des Reiches Atlantis beschreibt Platon als glatt und flach, länglich ausdehnend, und zwar in der einen Richtung 3000 Stadien groß und quer dazu vom Meere aufwärts gehend 2000 Stadien groß.

Diese Größenangabe von 540 x 360 Kilometern entspricht, man glaubt es kaum, exakt den Abmessungen der Nordsee. Die Nordsee ist im Mittel etwa 550 Kilometer breit und erreicht den Atlantik zwar erst nach ca. 1000 Kilometern, jedoch eine Tiefe von nicht mehr als 40 m berücksichtigend, endet diese ca. 350 Kilometer nördlich der Niederländischen Küste.

Zur Katastrophe selbst, weiß Platon Folgendes zu berichten:

„Später jedoch, als unglaubliche Erdbeben und Überschwemmungen eintraten, versank während eines einzigen Tages und einer einzigen schlimmen Nacht ebenso wohl das ganze streitbare Geschlecht unter der Erde und ebenso verschwand das Inselland Atlantis, indem es unter das Meer versank.“  

Die von Platon verwendete Beschreibung Inselland oder gar Insel ist eventuell dabei eher eine Umschreibung eines Festlandes, dem viele Inseln vorgelagert sind.  So wie man heute Dänemark auch als Inselland bezeichnen könnte... Auch muss angemerkt werden, dass der breit mäandernde Rhein, mit Maas, Waal und Themse zu einem mächtigen Strom angewachsen, in der flachen Senke, Britannien schon sichtbar vom östlich gelegenen Altland (Atlantis) trennte und im Osten der Skagerak und die mäandernde Elbe-Mündung diesen optischen Dienst übernahm. Aber ich gehe bei Platon eher von einem Land mit vorgelagerten Inseln aus, die von Gibraltar aus kommend und an Schottland vorbei, der damaligen Küste vorgelagert waren. Platon beschreibt das Land als glatt und flach. Hier hatte die Nordsee schon vorher leichtes Spiel. Es müssen also, wie in Friesland, schon damals eine Menge Landbereiche abgetrennt worden und dem damaligen Atlantis vorgelagert gewesen sein.  Aber auch schreibt Platon von einer Steilküste. Hier bietet sich Helgoland oder Sylt (Kampen) an, die mit ihren schroffen Steilküsten und Landabbrüchen schon zeigen, wie diese zustande kommen. Wenn man sich Schottland und Norwegen ansieht kann man auch verstehen, warum diese flache Ebene von hohen Bergen umrandet gewesen ist.  Ein Indiz gesellt sich also zu dem nächsten Indiz und fördert somit diese Hypothese....

Auch bitte ich zu bedenken, dass Platon nur von einem untergegangenen Landabschnitt spricht. Also ist Atlantis nicht vollständig untergegangen, wie heute immer noch behauptet wird sondern unterlag einer Naturkatastrophe und war nachdem verwüstet.

                                

Platon weiter:

"Deswegen ist auch jetzt das Meer dort, wo es lag, unbefahrbar geworden und nicht zu durchschiffen, weil der sehr hoch liegende Schlamm, den die Insel bei ihrem Untergang hinterließ, dieses behindert."

Das hört sich ja sehr nach Wattenmeer an, auch wenn über 4000 Jahre diese Schlammgeschichte, nach Platon, jetzt bis zu 40 Meter unter den Meeresspiegel gedrückt haben.

Auch die neuzeitlichen Forscher, die heute nach der versunkenen Stadt „Rungholt“ vor Pellworm suchen, gehen bei Ebbe durch den dicken Schlamm, den die Nordsee hinterlassen hat, als sie das Festland vor einigen hundert Jahren eroberte und die Stadt in den Fluten versank.

Ich verweise darauf, dass die Sturmfluten, die sich vor 800 bis 600 Jahren ereigneten und Festland verschlangen, heute eine teilweise bis zu 14 m tiefe Nordsee hinterlassen haben. Viel tiefer sind große Bereiche der südlichen Nordsee heute auch nicht. Und gerade diese Beschreibung lässt nicht mehr viele Theorien zu, wenn man seinen Blick auf den Globus richtet!"

zeitgenössische Darstellung der Rungholtflut

Der heutige Küstenverlauf zeigt deutlich die in den letzten Sturmfluten untergegangenen Landabschnitte der Nordfriesischen Küste. Die zwischen 1100 und 1500 untergegangenen Landabschnitte sind schon nicht mehr sichtbar. Beleg: Etwa 7 Km westlich der Stadt Westerland lag eine damals bedeutende Kirchstadt "Eidum", die 1436 nach einer Sturmflut aufgegeben werden musste. Diese untergegangenen Landabschnitte sind auch auf dem Satellitenbild nicht mehr zu erkennen..

<ehemalige Nutzungsspuren im Watt>

Diese alten Karten zeigen den ehemaligen Küstenverlauf und die bereits untergegangenen bzw. verlorenen Landabschnitte. Bei den nebenstehenden Darstellungen liegt der heutige Küstenverlauf weit im Landesinnern und zeigt wie sich selbst in den letzten 700 Jahren der Küstenverlauf der Nordsee verändert hat. Wenn man sich die Karte anschaut, kann man verstehen, warum Platon von einem Inselland sprach. Die lange Anna vor Helgoland zeigt bei Ebbe einen möglichen Übergang einer einstigen Landstruktur zu einer vom Meer eroberten und erodierten Wattfläche. Helgoland wäre, unter Berücksichtigung der oben angenommenen, ehemaligen Landflächen der letzte Rest dieser ehemaligen riesigen Landfläche.

 

Helgoland steht mit seinen Felsen wie eine Festung in der weiten Nordsee. Hier erkennt man wie mächtig diese Felsen dem blanken Hans trotzen.

 

 

Es gibt die verschiedensten Theorien über eine mögliche Lage des untergegangenen Atlantis. Doch keine erreicht die hier aufgeführte Anzahl an logischen Erklärungen. Es sind einfach sehr viele logische Ablaufmodelle und Indizien, die dieses hier gewonnene Bild zu bestätigen scheinen. Neben der Doppelinsel Helgoland, gibt es keinen Landstrich in der Nordsee, der dieser Katastrophe trotzen konnte. Atlantis liegt vor unserer Haustür und die Suche nach der Bestätigung darf beginnen....

 

© 10.01.2004  Georg Lohle

 

Bezogen auf das Buch " Die Weltgeschichte - Der wahre Ursprung"  ist das Kapitel Atlantis nur eine historische Exkursion, die im weiteren Verlauf des Buches im Interesse einer weit übergeordneten Sichtweise schon fast in Vergessenheit gerät. 

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